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Hartmut Schulze Gerlach und Frau Anja
SUPERillu
Star–Interview: Hartmut Schulze-Gerlach
„Finja macht das Glück vollkommen“

„He, kleine Linda“ war sein größter Hit. Mit 58 Jahren wurde „Muck“ nun zum zweiten Mal Vater. Eine süße Tochter. Für den Sänger heißt es nun: He, kleine Finja ...

Redaktion
on 30. Mai 2017

Am Sonntag, dem 21. Mai, kam eure Tochter Finja zur Welt. Ist die Geburt gut verlaufen?

Anja Schulze-Gerlach: Völlig problemlos. Nachmittags um drei schlug die Hebamme vor, doch sicherheitshalber schon nach Bergen ins Krankenhaus zu fahren - und um sechs war die Kleine da.

Hartmut „Muck“ Schulze-Gerlach: Leider konnte ich nicht dabei sein, ich stand auf der Bühne. Aber nach dem Auftritt bin ich sofort ins Krankenhaus gedüst und habe meine Tochter in den Arm genommen. Ein unbeschreibliches Gefühl!

Jetzt seid ihr zu viert, euer Sohn Tamino ist zweieinhalb. Wie hat er auf sein kleines Schwesterchen reagiert?

Muck: Prima. Er will sie immer streicheln, „eiei“ machen, ist ganz der stolze, große Bruder.

Anja: Vor der Geburt konnte er sich das alles noch nicht wirklich vorstellen, aber seit Finja auf der Welt ist, ist Tamino begeistert. Natürlich merkt er auch, dass sich etwas verändert hat. Aber eifersüchtig ist er überhaupt nicht.

War Finja denn „geplant“?

Muck: Das beste Beispiel ist Taminos erster Kinderwagen: Wir haben ihn behalten, jetzt liegt Finja darin. Vor Taminos Geburt waren wir eher unsicher, ob wir ein zweites Kind wollten. Aber als er da war, stand der Entschluss sehr schnell fest.

Muck, du hast dir mit dem Vater werden lange Zeit gelassen. Wieso?

Muck: Ehrlich gesagt: Bevor ich Anja kennen lernte, konnte ich mir nie vorstellen, selbst Kinder zu haben, sah mich mehr als den „einsamen Wolf“ (lacht). Es hat einfach die richtige Frau gefehlt. Mit Anja war mir völlig klar: Von ihr wollte ich endlich Kinder. Und es ist eine wunderbare Erfahrung, rundum richtig.

Anja: Ich gehörte auch nie zu den Frauen, für die Kinder das Hauptziel waren. Doch mit Muck war alles anders: Da war der Wunsch, Mutter zu werden, plötzlich groß (strahlt).

Und? Wie ist es denn nun, das Elterndasein?

Muck: Ich sage immer: Man denkt, Kinder schreien nur, haben stinkende Windeln, und Elternschaft bedeutet den völligen Verlust der persönlichen Freiheit. Und wisst ihr was? Genau so ist es - aber es ist einfach wunderschön!

Anja: Man setzt neue Prioritäten. Und dann empfindet man die Umstellungen als Gewinn, nicht als Verlust. Außerdem hat es die Natur prima eingerichtet: Das eigene Kind findet man immer großartig ...

Muck: ... und fremde Kinder nerven einen oft auch weiterhin (lacht)!

Ist es mit Finja jetzt leichter als beim ersten Mal?

Anja: Auf jeden Fall! Zum einen ist Finja viel ruhiger, schläft nachts viel besser als Tamino damals. Außerdem war Tamino unsere „Feuerprobe“: Ich bin Einzelkind, hatte vorher noch nie eine Windel gewechselt. Heute weiß ich, dass wir das alles hinkriegen. Und das macht uns beide natürlich viel entspannter.

Seid ihr euch in Erziehungsfragen eigentlich einig?

Muck: Sehr. Wir wollen keine komplett „antiautoritären“ Eltern sein. Wir beide sind sicher, dass man Kindern Grenzen setzen muss - dass sie diese sogar brauchen und wollen! Kinder, die keine Grenzen kennen, sind erwiesenermaßen oft schwieriger, quengeliger - einfach unglücklicher.

Anja: Ich denke, eine wichtige Grundlage ist Konsequenz - und jede Menge Liebe.

Tamino habt ihr die ersten Wochen von der Welt fern gehalten ...

Anja: Das machen wir mit Finja auch: Wir gehen mit ihr nicht in den Supermarkt, fahren kaum Auto. Sie soll Zeit haben, in diese große Welt hineinzuwachsen.

Und wann folgt nun Nachwuchs Nummer drei?

Muck: Unser Familienglück ist mit Finja komplett. Schon in jungen Jahren habe ich immer von einem Bauernhof mit Tieren an der Ostsee geträumt. Was aber wäre das gewesen - so ganz alleine? Heute sind alle meine Träume wahr geworden.

Redaktion
on 30. Mai 2017

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