Skip to main content
Yvonne Catterfeld
Universal Music/ Hannes Caspar
Yvonne Catterfeld im Interview
Zurück in der Öffentlichkeit

Exklusiv für SUPERillu reiste die Erfurter Schauspielerin und Sängerin 24 Jahre in ihre eigene Vergangenheit zurück

Redaktion
on 9. Juni 2017

Fast ein Jahr lang hat sich Yvonne Catterfeld dem Blickfeld der Öffentlichkeit entzogen. Man sah sie kaum auf der Leinwand oder auf dem Bildschirm. Und auch für Rote-Teppich-Besuche hatte sie keine  Zeit. Der Grund: Sie hat rund um die Uhr gearbeitet. Zweieinhalb Jahre feilte sie an ihrem neuen Album „Lieber so“, das am 22. November erscheint. Und sie drehte einen Film nach dem anderen - u. a. die französisch-deutsche Koproduktion „Die Schöne und das Biest“ mit Vincent Cassel und Gérard Depardieu und den RTL-Eventfilm „Helden“. Außerdem stand sie in der Altmark für den rührig-schrägen Film „Sputnik“ vor der Kamera. Der Kinostreifen spielt an den Tagen rund um den Mauerfall und beleuchtet den 9. November 1989 mal auf eine ganz andere, sehr kuriose Weise … Die Dreharbeiten riefen bei Yvonne eigene Kindheitserinnerungen wach, die sie hier mit SUPERillu teilt.

In den vergangen Monaten hat man dich nicht so häufig gesehen ... Was hast du so getrieben?

Ich habe sehr viel gearbeitet und die Ergebnisse werden jetzt geballt sichtbar. Ich habe zweieinhalb Jahre an meinem neuen Album gearbeitet, das im November erscheint, und ich hab bei einigen Filmprojekten mitgemacht, die jetzt gerade liefen oder in Kürze starten... Aber ich finde es eigentlich auch ganz gut, wenn man mal eine Weile nicht so präsent ist.

Offenbar hattest du so gut zu tun, dass Du letztes Jahr sogar Hollywood eine Abfuhr erteilt hast: Du hast eine Rolle in „Fast & Furious 6“ abgelehnt ...

Ja, das stimmt. Das Buch war eigentlich super. Die haben die Geschichte gut weiterentwickelt. Es ist jetzt nicht mehr nur ein Autorennfahrer-Film und die Dialoge sind nicht mehr so platt. Aber die Bedingungen haben mich etwas abgeschreckt – ich wäre da vier Monate lang gebunden gewesen, hätte nichts anderes machen können. Und dann stimmten da noch ein paar andere Dinge für mich nicht ... Aber weil ich jetzt wissen wollte, was ich verpasst habe, hab ich mir den Film gerade angeschaut.

Und, hast du deine Entscheidung bereut?

Nein, gar nicht. Weil ich stattdessen ja „Die Schöne und das Biest“ mit Vincent Cassel, den ich schon seit Jahren großartig finde, und der wunderbaren Lea Sedoux gedreht habe. Obwohl ich das noch nicht wusste, als ich „The Fast and The Furious“ abgesagt habe. Aber manchmal wird man eben für seine Entscheidungen belohnt. (lacht) Die Rolle war einfach viel besser für mich, viel fordernder und komplexer. Ich spiele da eine Prinzessin, die wie ein roter Faden durch die Geschichte führt.

Obwohl du mittlerweile in der Oberliga der Schauspieler mitspielst und sogar Hollywood nach dir ruft, nimmst du dir die Zeit, in einer eher kleinen Kino-Produktion wie „Sputnik“ eine Nebenrolle zu übernehmen ... Warum machst du das?

Na, Hollywood wartet nicht auf mich ...Ich wähle eine Rolle nicht danach aus, wie groß der Film ist und wie groß meine Rolle darin ist. Was für mich zählt ist die Qualität des Stoffs. Ich würde auch mal in einem Kurzfilm oder in einem Low-Budget-Streifen mitspielen – nur wurde ich dafür bisher nicht angefragt. Selbst für Nebenrollen werde ich selten angefragt. Und das ist jetzt das erste Mal, dass ich in einem Kinderfilm mitspiele. Ich fand die Geschichte rührend und sehr originell. Und Flora Li Thiemann, die meine Filmtochter spielt, ist einfach der Hammer.

 

Yvonne und ihre Filmfamilie im Kinofilm „Sputnik“
MFA+ FilmDistributi

Yvonne und ihre Filmfamilie (v. l. Flora Li Thiemann, Maxim Mehmet) im Kinofilm „Sputnik“

Der Film spielt an den Tagen rund um den Mauerfall. Erinnerst du dich noch an deinen 9.11.1989? Da warst du gerade neun ... Fast im gleichen Alter wie deine Filmtochter in „Sputnik“ ...

Ja, ich weiß noch, dass mich meine Eltern in der Nacht aus dem Bett geholt haben und dass sie beide völlig aufgeregt und aus dem Häuschen waren. Sie haben die Rede von Schabowski zufällig im Fernsehen gesehen und mich dann sofort aufgeweckt um diesen Moment mit mir zu teilen.

Im Film legt sich die kleine Frederike mit ihren 11 Jahren mit der Stasi an. Wann hast du zum ersten Mal von der Stasi erfahren?

Erst nach der Wende, als ich auch in dem Alter war, das zu begreifen. Meine Familie hatte mit der Stasi nichts zu tun und wir haben davon auch nichts mitgekriegt. Ich erinnere mich nur, dass mein Opa, der selbst in der Partei war, immer zu meiner Mutter gesagt hat: „Mach da auf gar keinen Fall mit. Da bist du gefangen.“ Meine Mutter war Lehrerin und wurde ein paar Mal angefragt, doch bitte in die Partei einzutreten. Sie hat es aber nie getan.

Und welchen Beruf hatte dein Vater?

Er war Zerspanungsfacharbeiter in der Umformtechnik in Erfurt. Die haben Maschinen, unter anderem auch für die Russen und auch für den Westen hergestellt ... Meine Eltern sagen heute, sie haben nicht viel gehabt, haben aber trotzdem gut gelebt. Die Wohnung im Plattenbau haben sie nur bekommen, weil sie geheiratet haben. Weil es mich da aber noch nicht gab, gab’s nur eine Zweiraumwohnung. Deshalb hab ich bis zur zweiten Klasse im Schlafzimmer meiner Eltern geschlafen. Das ist schon krass, aber es ging ja nicht anders.

Beschreib mal, wo in Erfurt bist du groß geworden?

In einem Plattenbau auf dem Roten Berg. Auf der einen Seite war der braun, auf der anderen bunt durch die Balkone. Der sieht heute noch so aus. Das war mein Spielreich. Die vielen Gänge mit den braunen Tapeten, durch die wir gerannt sind. Gleich gegenüber war der Kindergarten. Und da bin ich auch relativ früh alleine hinmarschiert. Man war ja damals viel früher selbstständig. Später bin ich dann allein zur Schule gefahren und allein zum Training ... Die Angst die heute herrscht, die zum Teil auch begründet ist, die kannten wir gar nicht. Bis auf den Keller, in den ich gar nicht gern ging, bin ich total angstfrei aufgewachsen.

Und welches Auto seid ihr gefahren?

Verschiedene, eigentlich hatten wir alle, die es gab. Aber nie Neuwagen. Mein Papa hat immer gesagt: „Einen neuen kann ich mir leisten, einen Gebrauchten nicht.“  Auf einen neuen musste man mindestens 15 Jahe mit Anmeldung warten, deshalb war ein Gebrauchtwagen auf dem Schwarzmarkt doppelt so teuer wie ein neuer. Wir sind fast jeden Sonntag zum Automarkt spaziert und haben uns Autos angeschaut. Am meisten erinnere ich mich an unseren ockerfarbenen Trabbi deluxe. Der hatte so verchromte Stoßstangen.

Deine Filmtochter ist ein sehr kesses und oberschlaues Daniel-Düsentrieb-Kind ... Was warst du für ein Kind?

Was ich mit Frederike gemein habe ist, dass ich auch eher ein burschikoses Mädel war. Ich hab sogar ähnliche Sachen wie sie im Film getragen. Ich erinnere mich noch genau an so eine blau-rote Trainingsjacke ... Im Kindergarten war ich eher ein Raufer. Ich konnte damals auch mit Mädchen nichts anfangen, ich hab lieber mit den Jungs rumgetollt. Ich war auch eher ein Junge, sah mit meinen kurzen Haaren auch so aus. Meine Oma hat mir immer Kleider und Röcke geschneidert, aber darin hab ich mich nicht wohlgefühlt.

Den Jungen sehe ich heute nicht mehr in dir ...

Ab der zweiten Klasse hat sich das auch etwa geändert. Da wurde ich mehr zum Mädchen. Schmuck und Röcke mag ich aber bis heute nicht so sehr. In der Schulzeit war ich dann eher ein sehr introvertiertes, schüchternes und sehr verträumtes Kind. Ich hab mich nie in den Vordergrund gespielt, hab mich eher hinten angestellt. Ich war auch eher eigenbrötlerisch und viel für mich. Ich hab mir da eine richtige Fantasiewelt geschaffen mit imaginären Freunden. Vermutlich weil ich keine Geschwister hatte. Aber in der Zeit hab ich meine Kreativität entdeckt. Ich hab viel gemalt, am liebsten hab ich Comics nachgezeichnet und das auch sehr gut. Da hab ich mir mit einem Schulkameraden regelmäßig Wettkämpfe geliefert.

Und wann hast du den Gesang für dich entdeckt?

Das war auch in der Zeit. Aber das hab ich mehr für mich getan. Ich hab immer vorm Radio gesessen und die Lieder mit dem Mikro nachgesungen. Das war mein Rückzugsort. Entdeckt hat mich mein Musiklehrer. Ich hab vor der Klasse „Yesterday“ gesungen und da waren einige baff. Die meinten dann zu mir: „Du wirst bestimmt mal berühmt.“ (lacht) Von da an, bin ich mehr und mehr bei Schulfesten aufgetreten und hab mich so langsam vom Hintergrund in den Vordergrund vorgearbeitet ... Individualismus war in der DDR ja generell nicht so gefragt, da zählte ja eher die Gemeinschaft. Das hat aber nicht nur Nachteile, denn wir waren wirklich für einander da und Neid kannten wir gar nicht. Wir hatten ja alle mehr oder weniger dasselbe.

Spielte Sport bei dir eine Rolle?

Ja, ich war Geräteturnerin, weil man mich dafür geeignet hielt. Das bedeutete dreimal die Woche Training. Und irgendwann hieß es, nun ist fünf Mal die Woche Training. Scheinbar hielt man meine Leistungen für sehr hoffnungsvoll. Aber da haben meine Eltern interveniert und gesagt, dass sie das nicht möchten. Weil sie nicht wollten, dass meine schulischen Leistrungen darunter leiden. Dafür war ich ihnen sehr dankbar. Ich hab also bis zur sechsten Klasse Geräteturnen gemacht und dann hab ich mit dem Tanzen angefangen. Das war mehr mein Ding.

In Musik, Sport und Zeichnen warst du sicher eine Einser-Kandidatin. Wie warst du sonst so in der Schule?

Ziemlich gut. Ich hatte eigentlich fast überall Einsen. Vielleicht lag es daran, dass meine Mutter Lehrerin ist Ich erinnere mich noch sehr gut an die Appelle in der Schule. Ich musste da tatsächlich ein, zwei Mal vor die ganze Schule treten, weil ich ein Abzeichen für gute Leistungen bekommen habe. (lacht)

Wo hast du deine Ferien verbracht?

Viel in der CSSR, in Oberhof oder in Oberwiesenthal. An der Ostsee war ich damals nur einmal ... Meine Großeltern hatten so eine Wochenenddatsche aus Holz in Winterstein. Da war ich oft. Und da bin ich auch hin und wieder einfach so abgehauen. Einmal, da erinnere ich mich noch genau, da bin ich schmollend über die Felder weggerannt, weil ich eifersüchtig war, dass mein Papa sich so sehr mit meinem neu geborenen Cousin beschäftigt. (lacht) Das hab ich öfter getan – den Rucksack mit den Plüschtieren vollgepackt und weg war ich. Meine Eltern fanden das natürlich nicht so witzig.

Außer deinen frühkindlichen Ausreißversuchen – warst du sonst auch rebellisch?

So ab zwölf, dreizehn begann wirklich eine rebellische Phase bei mir. Da war ich viel mit Freunden unterwegs, wenig zu Hause. Ich hab mich in recht merkwürdigen Kreisen bewegt. Das waren zum Teil extreme Cliquen – Gruftis, Metaller -  aber die haben mich immer so angenommen wie ich war. Ich musste mich da nicht verbiegen und hab es auch nicht. Ich bin mit denen in irgendwelche Underground-Clubs zu irgendwelchen Gothic-Bands ... Ich glaube, meine Eltern wussten gar nicht, mit wem und wo ich mich da so rumtreibe. Mit ihnen hatte ich zu der Zeit auch keine so gute Beziehung. Die haben ziemlich unter mir gelitten. Ich hab zu der Zeit auch viel gelogen, weil ich nicht sagen wollte, wo ich bin, was ich mache.

Wovon was hast du dein Leben finanzierst? Hattest du ein üppiges Taschengeld?

Nein, ich hab schon früh angefangen zu jobben. Ich hab auf Jugendweihen in der ganzen Region gesungen. Und mit 15 hab ich begonnen, beim Mexikaner zu kellnern. Das hat mir total gut getan. Da musste ich endlich mal aus mir rausgehen und bin kommunikativ geworden. Und in der Thüringenhalle hab ich am Getränkeausstand gearbeitet. Da hab ich tolle Konzerte erlebt. Als Toni Braxton da war, hab ich meinen Chef gebeten, mich mal freizustellen. Da wollte ich nicht arbeiten, sondern nur zuhören.

Wie oft bist du heute noch in deiner Heimat?

Ich versuche schon, alle zwei bis drei Monate da zu sein. Manchmal sehne ich mich richtig danach. Erst neulich bin ich über die Dörfer zu meinem Opa nach Gotha gefahren und hab wieder mal festgestellt, wie schön die Landschaft in Thüringen ist. Ich bin sehr heimatverbunden. Dieses ländlich-gemütliche mag ich sehr ... Dass ich allerdings irgendwann wieder dort leben werde, das glaube ich nicht. Dafür bin ich in Berlin zu sehr verwurzelt und genieße zu sehr die kulturellen Möglichkeiten, die man hier hat. Obwohl mir auch Berlin manchmal echt auf den Senkel geht. Vor allem der Verkehr.

Mit wie vielen deiner Erfurter Freunde hast du heute noch Kontakt?

Ich hab heute drei beste Freundinnen und zwei von ihnen kenne ich seit der ersten Klasse. Der Kontakt ist nie abgerissen. Eine von ihnen ist noch in Thüringen, die andere lebt seit ein paar Jahren in Berlin und beide sind mittlerweile Zweifach-Mama. Die wissen wirklich alles von mir.

Wissen sie auch, dass du und Olli noch in diesem Jahr heiraten wollt? So hab ich es zumindest irgendwo gelesen ...

Nein, das stimmt nicht. Das haben wir auch nie erzählt. Und selbst wenn es die Wahrheit wäre, wüsste es keiner.

Das heißt, die Zeitschriften freuen sich umsonst auf Hochzeitsbilder?

Ja, da müssen wir sie enttäuschen. (lacht) Das würde es von uns nie geben.

Du hast schon in diversen Interviews gesagt, das du dir vorstellen könntest, mal Kinder zu haben. Seitdem fragt dich beinah jeder Journalist: „Und, Yvonne, wann isses jetzt endlich soweit?“ Oder man wertet öffentlich mit der Lupe Fotos von dir aus, ob sich da schon was unterm Pulli wölbt oder nicht ...  Ist das nicht furchtbar nervig?

Ich hab mich vor einer Weile dazu entschieden, zu diesem Thema gar nichts mehr zusagen. Weil es einfach total privat ist. Außerdem wurden mir diesbezüglich schon ganz oft die Worte im Mund herumgedreht.

Gut, dann reden wir über Musik. In Kürze erscheint auch dein neues Album, an dem du zweieinhalb Jahr gewerkelt hast. Was erwartet uns da? Die musikalische Fortsetzung von „Blau im Blau“?

Nein, es geht wieder in eine ganz andere Richtung. Aber es ist auch wieder Deutsch. Im Großen und Ganzen ist es das erste Mal, dass ich sagen kann: Gesanglich hätte ich es nicht besser machen können. Ich finde, es ist wirklich rund und auf den Punkt.

Obwohl ich „Blau im Blau“ großartig fand, war das Album nicht sehr erfolgreich – zumindest gemessen an deinen früheren Megaerfolgen ...

Ich fand das Album auch schön, aber ich glaube einige Fans waren enttäuscht, weil sie etwas anderes erwartet hatten. Und die, denen die Chanson-Richtung vielleicht gefallen hätte, die hatten mich nicht auf dem Schirm. Und dann gibt es noch ganz viele, die es damals gar nicht mitbekommen haben, dass ich etwas Neues gemacht habe ... Aber im Grunde war es gut, dass ich diese Erfahrung gemacht habe. Denn so eine hohe Latte, wie ich sie früher mit der Musik gelegt habe, kann man gar nicht für immer halten. Udo Jürgens hat mal zu mir gesagt, dass seine Tief-Phasen viel wichtiger für ihn waren, als die Hochzeiten. Denn nur dann stößt man wieder zum Kern der Sache vor und zu seinen eigenen Stärken. Da ist echt was dran.

Denkst du, das neue Album wird mehr Leute erreichen?

Das weiß man vorher nie. Deshalb bin ich schon sehr aufgeregt und fiebere mit. Aber während „Blau im Blau“ eher reduziert im Gesang war und eher in die Chanson-Richtung ging, geh ich auf dem neuen Album wieder voll in die stimmliche Kraft und zeige mehr Facetten.

Sind auch Songs von dir mit drauf?

Ja, wir saßen oft zu dritt oder zu viert da und haben gemeinsam geschrieben. Das war ganz toll. So kamen die besten Sachen zustande, weil man sich die Bälle so zuwirft und jeder das Beste beisteuern kann.

Dein Freund hat mittlerweile zwei Bücher geschrieben ... Macht das Lust, auch mal in die Tasten zu hauen?

Da verfügt er über das deutlich größere Talent. Ich hau lieber in die Klaviertasten ...

Ist es tatsächlich so wichtig, dass man als Schauspieler mehrere Leidenschaften pflegt? Denn Olli hat mal gesagt, er schreibt Bücher, weil er es satt hatte, immer aufs Telefon zu starren und darauf zu warten, bis seine Agentin anruft ...

Oliver schreibt vor allem Bücher, weil er es kann. Als Schauspieler ist es sicherlich nicht schlecht, mehrere potentielle Einnahmequelle und im besten Sinne noch eine andere Leidenschaft. 

 

Yvonne Catterfeld und Oliver Wnuk
Twitter

Seit 2008 ist Yvonne mit dem Schauspieler und Autor Oliver Wnuk liiert

In Kürze lest ihr mal wieder zusammen aus seinem Buch. Hättet ihr nicht auch mal Lust, zusammen in einem Film zu spielen?

Ja wenn’s passt.

Hast du eigentlich einen Plan B in der Tasche, sollte es mit der Musik und der Schauspielerei mal nicht mehr so gut laufen? Oder solltest du vielleicht irgendwann keine Lust mehr darauf haben?

Nein, ich hab keinen Plan B. Hatte ich noch nie. Was nicht heißt, dass ich keine Zukunftsängste kenne. Ich mach mir schon Gedanken, was wird, wenn ich älter bin ... Vermutlich würde ich dann unterrichten und meine Erfahrungen weitergeben. Und ich würde weiter auftreten. Dann eben eine Nummer kleiner. Der intime Rahmen liegt mir sowieso viel mehr.

Redaktion
on 9. Juni 2017

Das passt dazu...