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Husten Sommergrippe
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So schützen Sie sich
Keine Angst vor Sommergrippe

Husten, Hals- und Ohrenschmerzen ruinieren vielen die großen Ferien. Schuld daran sind die Coxsackie-Viren. Aber man kann sich vor Ansteckung schützen

Redaktion
on 9. Juni 2017

Auch wenn man den Infekt landläufig so nennt – eine Sommergrippe hat mit der echten Grippe, der Influenza, nichts zu tun. Vielmehr handelt es sich dabei um eine Erkältung. Die Beschwerden sind die gleichen wie im Winter: Schnupfen, Hustenanfälle, Fieber, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit. Manchmal kommen Magen-Darm-Beschwerden hinzu. Allerdings handelt es sich im Sommer um andere Viren.

Erreger. Auslöser der Sommergrippe sind Enteroviren, zu denen die Coxsackie-Viren A und B gehören. In der kalten Jahreszeit dagegen sind es vor allem Rhino- und Coronaviren, die uns das Leben schwer machen.

Ansteckung. Alle Erreger werden durch Tröpfcheninfektion übertragen. Da sie im Sommer bei Wärme und hoher Luftfeuchtigkeit besonders gut überleben können, ist die Ansteckungsgefahr überall dort groß, wo sich viele Menschen aufhalten – im Biergarten, im Freibad, bei Sommerfesten. Auch in Bussen, Bahnen und Flugzeugen besteht ein erhöhtes Infektions-Risiko. Die Winzlinge haften aber auch an Türklinken und Treppengeländern. Wer diese berührt, hat die Viren auf der Haut. Ein Handgriff an Nase, Mund oder Augen reicht, schon schlüpfen sie in die Schleimhäute und vermehren sich dort munter.

Abwehr. Das schaffen sie aber nur, wenn das Immunsystem geschwächt ist, z. B. durch lange Sonnenbäder. Denn die UVStrahlen schädigen Hautzellen, die das Immunsystem erst mal reparieren muss. Es hat dann keine Zeit, sich um fremde Eindringlinge zu kümmern. Aber auch lange Autofahrten mit eingeschalteter Klimaanlage können einen Infekt begünstigen. Denn so trocknen die Schleimhäute aus, die dann anfälliger werden für Krankheitserreger. Langes Schwimmen in kühlem Wasser ist zwar erfrischend, kann aber für die Körperabwehr ebenfalls belastend sein, genau so wie große Temperaturunterschiede zwischen stark klimatisierten Innenräumen und Hitze draußen.

Schutz. Wer die Sonnenliege nicht gegen das Bett tauschen möchte, sollte jede Auskühlung des Körpers vermeiden. Auch regelmäßiges Händewaschen senkt das Risiko.

Hilfe. Gegen die Viren ist kein Kraut gewachsen, wohl aber gegen die Beschwerden, die sie auslösen. Bei Halsweh hilft Gurgeln mit Salbeitee. Ein bewährtes Mittel gegen Schnupfen sind Nasenspülungen (Emser) und abschwellende Sprays mit pflegendem Dexpanthenol (Nasic). Ansonsten ist trotz Schönwetter Schonung angesagt.

Redaktion
on 9. Juni 2017

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