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Mario D. Richardt mit Frau und Tochter
A.Jungnickel/SUPEillu
Mario D. Richardt mit Familie am See
A.Jungnicke/SUPERillu
Moderator Mario D. Richardt
Irrwege zum Familienglück

Moderator Mario D. Richardt hat sein zweites Buch geschrieben. In „Leerer Kühlschrank, volle Windeln“ skizziert er seinen Hindernislauf zum perfekten Papa

Katja Malich
on 7. Juni 2017

Bei der Tagesaufgabe in der MDR-Show „Mach dich ran“ löst Moderator Mario D. Richardt schnell jedes Problem für seine Zuschauer. Doch für sich, die Traumfrau zu finden, war für den Wahl-Leipziger in etwa so schwer, wie eine Stecknadel im Heuhaufen zu entdecken. Über seinen Weg vom Single zum glücklichen Familienvater hat Mario D. Richardt jetzt ein Buch geschrieben. Darin schildert er mit viel Humor und Selbstkritik all die Irrwege, die er beschritt und Fettnäpfchen, in die er tappte.

Igitt, Rinderzunge. So schreibt der Moderator zum Beispiel, dass die erste Leipzigerin, in die er sich verliebte, sein Konto um zweitausend Euro erleichterte und ihm zum Abschied eine 900-Euro-Telefonrechnung hinterließ. Als er seine Traumfrau Christin dann kennenlernen wollte, hat er freiwillig „investiert“. Um die Sportwissenschaftlerin, die als Expertin in seiner Sendung war, wiederzusehen, buchte er zehn Trainingsstunden. Nachdem er ihr Herz erobert hatte, versuchte Mario auch bei Christins Vater einen guten Eindruck zu machen und aß alles brav auf, was der ihm vorsetzte. Leider kochte der Papa ein Gericht mit Rinderzunge, vor der sich Mario eigentlich furchtbar ekelt. Auch seine Hochzeit, die auf der Kippe stand, weil sieben Wochen vorher das gebuchte Hotel für immer seine Pforten schloss, hat er im Buch verarbeitet. Als Christin dann – drei Monate nach der Traumhochzeit – ihrem Mann den positiven Schwangerschaftstest zeigte, auf dem zwei - drei stand, dachte er glatt: „zwei bis drei Kinder?“ und bekam einen Schreck. Christin klärte ihn auf: „Schwanger seit zwei bis drei Wochen!“

Alltag mit Baby. Nun ist Tochter Johanna seit 14 Monaten auf der Welt und hat das Leben ihres Papas auf den Kopf gestellt. „Früher war ich viel unterwegs, hab mir die neuesten Kinofilme angeschaut, war oft essen, bummeln und habe mich mit Freunden getroffen. Heute bestimmt meine Tochter meinen Tagesablauf. Durch sie bin ich viel toleranter geworden. Früher war ich sehr pingelig und ordnungsliebend. Da muss ich heute entspannter sein!“

Dauergast im Zoo. In der Sommerpause seiner Sendung passte der Moderator auf Johanna auf, während Christin arbeiten ging. „Seither weiß ich, wie lang acht Stunden sein können! Ich habe mir jeden Tag was vorgenommen, aber ich war noch nie in meinem Leben so oft im Zoo, wie in den letzten sechs Monaten!“

Katja Malich
on 7. Juni 2017

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