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Ivonne Schönherr
dpa
Ivonne Schönherr im Interview
Eine wie keine: „Ein Papa-Kind wie Alexandra bin ich nicht!“

Seit mehreren Wochen dreht Ivonne Schönherr für die neue Daily Soap „Eine wie keine“. SUPERillu-Redakteurin Cäcilia Fischer sprach mit ihr

Caroline Danz
on 22. Mai 2017

Privat trägt Ivonne Schönherr am liebsten Männerhemden und Turnschuhe. Für ihren Job stöckelt sie derzeit in High Heels und Designerkleidern durch Berlin. Seit mehreren Wochen dreht die hübsche Schauspielerin für die neue Daily Soap „Eine wie keine“. Sie spielt die reiche Hotelerbin Alexandra, deren Verlobter Mark Arne Stephan von der alleinerziehenden Putzhilfe Manuela angetan ist. Logisch, dass um die Liebe gekämpft wird ...

Wie würden Sie Ihre Rolle der Alexandra, Tochter von Hotelbesitzer Julius Aden, beschreiben?

Alexandra ist eine sehr glamouröse, junge Dame, die es mag, in der Öffentlichkeit zu stehen. Sie ist eine toughe Geschäftsfrau, pendelt zwischen dem Aden Grand Hotel Ihres Vaters und dem Gestüt ihrer Mutter Elisabeth hin und her.

Reitet Alexandra in der Serie?

Bisher ist es noch nicht im Gespräch, aber vielleicht kommt das noch. Das würde mich freuen!

Ist Alexandra eine Sympathie-Trägerin der Serie?

In gewisser Weise schon, sie ist eine Kämpferin und weiß, was sie will. Ich finde sie sympathisch, weil sie sehr geradlinig ist.

In „Die Steins“ spielten Sie eine Zicke, jetzt eine Luxusdame. Welche Rolle verspricht beim Drehen mehr Spaß?

Schwer zu sagen, denn jede Rolle hat ihren Reiz. Victoria Treff ist ein berechnendes Biest und handelt aus ihren Verlustängsten heraus. Alexandra ist selbstbewusst, in sich gefestigt und es fehlt ihr an nichts. Beide sind spannende unterschiedliche Rollen!

Was ist für Sie privat bei der Wahl eines Hotels wichtig?

Ich fühle mich in hellen Zimmern wohl, mit moderner Einrichtung. Und ich liebe es, nach einem langen Drehtag noch in die Badewanne zu springen.

Was bedeutet Luxus für Sie persönlich?

Zeit zu haben für meine Familie und Freunde.

Und dem Partner?

Im Moment habe ich keinen.

In „Eine wie keine“ schenkt Ihnen Ihr Verlobter ein Pferd. Womit kann Sie ein Mann in der Realität beeindrucken?

Mit einem Pferd in Berlin eher weniger (lacht). Ich freue mich über kleine Überraschungen im Alltag, ein schönes Essen zum Beispiel.

Hat Alexandra eine romantische Seite?

Ja, wenn sie bei Mark ist, kann sie sich fallen lassen und sein wie sie ist, auch mädchenhaft. Und Mädchen lieben nun mal die große Romantik!

Wie ähnlich ist Ihnen Alexandra?

Ich bin sehr romantisch, liebe zum Beispiel ein schönes Abendessen zu zweit mit vielen Kerzen, schöner Musik und guten Gesprächen. Und manchmal fühle ich mich auch wie ein kleines Mädchen, aber ein Papa-Kind wie Alexandra bin ich nicht.

Was hat Ihre Familie eigentlich zur neuen Rolle gesagt?

Meine Eltern freuen sich natürlich immer, wenn ich für längere Zeit am Stück in Berlin drehe, weil wir uns so regelmäßig sehen können!

Welche Rolle würden Sie gern mal spielen?

Ich durfte schon so viele verschiedene Rollen spielen und spüre derzeit keinerlei Defizite. Allerdings würde ich gerne mal eine Rolle spielen, für die ich mich nicht nur psychisch sondern auch physisch verändern müsste beispielsweise eine Actionheldin, denn ich liebe Stunts oder eine ganz normale, liebenswerte und hinreißend komische Figur á la Bridget Jones.

Welche Voraussetzung muss eine gute Rolle mitbringen?

Ich entscheide meist aus dem Bauch und für mich allein, nachdem ich das Drehbuch gelesen habe. Mir muss die Rolle gefallen, sie muss Bilder in mir hervorrufen und mich berühren.

Womit kann „Eine wie keine“ Ihrer Meinung nach punkten?

Ich finde die Geschichten spannend, weil „Eine wie keine” die unterschiedlichsten Charaktere behandelt, die alle unter dem Dach des Aden Grand Hotels agieren. Diese bunte Mischung aus den verschiedensten Charakteren sorgt für eine Menge an spannungsgeladenen, emotionalen bis hin zu komischen Situationen. Alles zusammen genommen, verspricht „Eine wie keine“ also eine sehr unterhaltsame Serie zu werden. Ich habe die ersten drei Folgen bereits sehen dürfen und war begeistert – ganz besonders auch vom Look dieses Formats. Außerdem ist die Stimmung bei uns im Team super und ich hoffe, dass sich das in der Serie auch auf den Zuschauer transportiert und wir ihn für uns gewinnen können.

Wie sieht Ihr Alltag während des Drehs aus?

Ich stehe manchmal schon um fünf auf, fahre zum Dreh und bin oft erst abends wieder daheim. Dann gehe ich in die Badewanne, schaue mir das Drehbuch für den nächsten Tag an, trinke einen Tee und gehe schlafen.

Keine Hobbys, keine Partys?

Nein, erst mal nicht. Dafür fehlt mir einfach die Zeit. Der Arbeitsrhythmus ist auch recht neu für mich. Vor „Eine wie keine“ habe ich meistens Spielfilme gedreht und die sind nicht so zeitintensiv. Da ich aber den Serienalltag von früheren Produktionen kenne, wusste ich, was auf mich zukommt und habe mich darauf gefreut.

In „Eine wie keine“ wird natürlich auch intrigiert. Haben Sie privat schon mal derartige Erfahrungen machen müssen?

Ehrlich gesagt erinnere ich mich lieber an positive Ereignisse, aber wenn ich irgendetwas in dieser Art mitbekomme, drehe ich mich um und gehe. Aus Konflikten halte ich mich lieber heraus, aber wenn es direkt mit mir zu tun hat, dann suche ich auch ein klärendes Gespräch.

Wird zu Weihnachten und Silvester eigentlich auch für „Eine wie keine“ gedreht?

Nein, da haben wir zwei Wochen frei. Ich werde Weihnachten bei meinen Eltern feiern und Silvester mit Freunden verbringen.

Caroline Danz
on 22. Mai 2017

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