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Hubert Burda Media
Havel als Mississippi
„Tom Sawyer“ neu verfilmt

In der Neuverfilmung von Mark Twains Jugendbuch-Klassiker macht Regisseurin Hermine Huntgeburth die Havel zum Mississippi

Redaktion
on 17. November 2011

Schule? Pah! Tom Sawyer (Louis Hofmann) spielt den Leuten viel lieber Streiche oder träumt mit seinem besten Kumpel Huck Finn (Leon Seidel) davon, als Pirat auf einem Floß den Mississippi herunterzufahren. Von solchen Flausen will Tante Polly (Heike Makatsch) natürlich gar nichts wissen. Eines Nachts, als Huck Tom auf dem Friedhof erklären will, wie man mithilfe einer toten Katze eine Warze entfernt, werden sie Zeuge, wie Indianer Joe (Benno Fürmann) den Doc (Sylvester Groth) umbringt - und den Mord dem bewusstlosen Sargschreiner Muff Potter (Joachim Król) in die Schuhe schiebt. Da fliehen die Jungs und schwören, das Geheimnis zu bewahren. Doch Tom kann nicht anders: Als Muff vor Gericht steht, platzt die Wahrheit aus ihm heraus. Joe schwört Rache. Und als Tom der niedlichen Becky (Magalie Greif) die Höhlen am Fluss zeigen will, kommt es zum gruseligen Showdown mit Indianer Joe.

 

Wer spielt mit? Benno Fürmann („Nordwand“) kann erstaunlich finster aussehen und Heike Makatsch („Hilde“) tantenstreng. Joachim Król („Der bewegte Mann“) ist kaum zu erkennen in der Muff-Potter-Maske. Die beiden jungen Helden wurden in großen Castings gefunden. Peter Lohmeyer („Das Wunder von Bern“) spielt Beckys Vater.

 

Hinter den Kulissen: Produzent Boris Schönfelder ist von Kindesbeinen an ein Fan der beiden Lausejungs von Mark Twain. Für die Neuverfilmung konnte er Hermine Huntgeburth („Bibi Blocksberg“) als Regisseurin gewinnen. Die fand ihren Mississippi an der Havel bei Neubrandenburg.

 

Wertung: Der Film leuchtet in den schönsten Farben, er verbreitet gute Laune und Energie. Und auch wenn die beiden Jungs sich fast zu ähnlich sehen und man sie zunächst schwer auseinander halten kann, taucht man mit ihnen doch gern ein in seine eigene Lausbuben-Jugend.

Redaktion
on 17. November 2011

Das passt dazu...