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Gerit Kling
B. Laewen/ZDF
Gerit Kling mit Wolfram Becker
A. Jungnickel/SUPERillu
Star–Interview: Gerit Kling
Sie ist sooo verliebt!

Die Schauspielerin über ihren neuen Partner Wolfram Becker, ihren neuen Chef in „Notruf Hafenkante” und die Nachteile ihres Alters

Redaktion
on 26. Mai 2017

Dass sie frisch verliebt ist, sieht man Gerit Kling (50) an. Strahlend zeigt sich die Schauspielerin seit Kurzem mit dem Potsdamer Vermögensberater Wolfram Becker (54). Im Juni hatte Gerit Kling nach 14 Ehejahren die Trennung von ihrem Mann Stefan Henning (53) bekannt gegeben. Beim Interview wirkt sie beschwingt und voller Energie.

Frau Kling, Sie zeigen sich verliebt mit Ihrem Freund, der Sie auch managet. Wollen Sie bald zusammenziehen?

Das ist noch in der Schwebe. Ich bin mit meinem neuen Lebensgefährten sehr glücklich und möchte auf alle Fälle gern in Potsdam bleiben.

Auch in der ZDF-Serie „Notruf Hafenkante“ bahnt sich für Ihre Rolle eine neue Beziehung an. Dr. Jasmin Jonas bekommt einen neuen Chef, gespielt von Hardy Krüger jr.

Ja, Hardy spielt einen unnahbaren, grummeligen und ein bisschen arroganten Typen im Rollstuhl, der sich mit Jasmin am Anfang gar nicht versteht und sie bevormundet. Mit der Zeit erleben beide dann kritische Situationen, über die sie sich näherkommen. Sie werden aber kein Paar. Zu viel Friede, Freude, Eierkuchen ist nicht gut für eine Serie, finde ich.

Sind Sie mit Hardy Krüger jr. privat befreundet?

Ja, das bin ich. Ich war auch zu seinem Geburtstag eingeladen, konnte nur leider nicht. Dadurch, dass er in Linz wohnt und ich in Potsdam, sehen wir uns auch nicht ständig. Aber wir verstehen und mögen uns.

Sie haben sich von Ihrem Mann getrennt, Hardy Krüger jr. ist von seiner Frau geschieden worden. Tauscht man sich darüber am Set aus?

Ein bisschen schon, aber nicht im Detail. (lacht) Unsere Arbeitszeiten geben das auch gar nicht her. Die Bedingungen am Set haben sich verschärft, man ist sehr aufs Drehen konzentriert.

Haben Sie wenigstens mit Ihrer Schwester Anja die Zeit dafür?

Sie dreht ja auch viel, wohnt aber im selben Haus. Ja, mit ihr und meiner Familie rede ich viel. Ich entwickle gerade eine Webserie, für die Anja und ich im September einen Trailer drehen. Anja spielt meinen Gegenpart, was sehr lustig ist. Es wird auf alle Fälle eine bitterböse Satire.

Produzieren Sie oft fürs Web?

Na klar. Ich habe einfach Lust, Formate zu entwickeln, die mir gefallen. Da scheitere ich häufig im Fernsehen. Gerade habe ich der ARD einen Stoff für Petra Kleinert und mich angeboten. Ich bin gespannt auf die Reaktion.

Haben Sie einen Plan B, sollte daraus nichts werden?

Natürlich! Es ist ja nicht so, dass ich vor lauter TV-Angeboten nicht zum Luftholen komme. Ich bin sehr gut organisiert und habe mit meinen 50 Jahren immer noch mit Theater etc. zu tun. Vom Film allein könnte ich, wie viele andere Schauspieler, nicht leben. Ich habe wahnsinnig gut gedreht als ich 30, 40 war, keine Frage. Aber jetzt bin ich 50 und es fängt an, weniger zu werden.

Enttäuscht Sie das?

Ja, sehr, denn es ist schon so, dass das Fernsehen, für das man jahrelang sein Gesicht hingehalten hat, einen so ein bisschen vergisst.

Haben Sie Existenzängste?

Nein, denn ich glaube an mich, meine Kreativität und Energie. Mir wird immer etwas einfallen. Bis 2018 habe ich einiges zu tun, spiele Theater und führe 2017 auch mal Regie.

Sie sehen nicht wie 50 aus. Wie halten Sie sich so fit?

Ich mache Gymnastik, jogge, und fahre Rad. Im Sommer liebe ich den Wassersport. Ich habe mir sogar ein Boot gekauft und einen Bootsführerschein gemacht. Und ich pflege mich mit guter Kosmetik. Die nimmt mir die Angst vor dem Älterwerden. Allen Frauen über 50 kann ich nur sagen: Finger weg von Botox! Das macht nicht schöner, es verzerrt das Gesicht nur.

Redaktion
on 26. Mai 2017

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